Centrum Excelence Telč
Batelovská 485, 486
588 56 Telč, Česká republika
Kontaktní osoba: Ing. Zuzana Slížková, PhD.
+420 222 363 074
slizkova@itam.cas.cz

                                                                                                      

NANOLITH

Anwendung von Nanomaterialien zur nachhaltigen
Konservierung von historischen Skulptur und Architekturobjekten aus Leithakalk


Das Zentrum von Exzellenz in Telč ist seit August 2013 zusammen mit zwei anderen Partnern Umsetzer und Lead-partner von grenzüberschreitenden Forschungsprojekt Nanolith, der im Rahmen der "Europäischen territorialen Zusammenarbeit Österreich -Tschechische Republik 2007‒2013" durchgeführt wird.

Das Projekt Nanolith wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung finanziert.  Projektnummer: M00264.

Projektpartner:

  • Institut für theoretische und angewandte Mechanik der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Centrum von Exzellenz in Telč, Tschechische Republik (Lead-Partner)
  • Universität Pardubice, Fakultät für Restaurierung, Tschechische Republik
  • Universität für angewandte Kunst Wien, Institut für Kunst und Technologie, Österreich

 

Die Zielregion dieses Projektes sind die tschechisch-österreichischen grenznahen Gebiete, konkret die Länder Vysočina, Südmähren, Niederösterreich und Wien.

Das Forschungsprojekt ist auf die Prüfung und Einführung neuer Technologien für eine nachhaltige Erhaltung historischer Steindenkmäler aus Leithakalken mit Nutzung  von Festigungsmitteln auf Basis von   Calciumhydroxid-Nanosuspensionen ausgerichtet. Konsolidierungsmittel auf Basis von Kieselsäureestern, die derzeit für die Erhaltung von historischen Kalksteinobjekten verwendet werden, entsprechen nicht vollständig den heutigen Anforderungen an die Kompatibilität und nachhaltige Langzeitpflege. Das Hauptziel des Projekts ist es daher, nach entsprechenden alternativen Lösungen für solche Kunstobjekte zu suchen.

Im Zuge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sollen innovative Erhaltungs­technologien entwickelt werden, die den oben genannten Anforderungen ent­sprechen und damit wesentlich zur Erhaltung des regionalen Kulturerbes beitragen werden.